Freitag, 11. August 2017

Ü 50 Sommeroutfit - Rock mit Blockstreifen und Ringelshirt



Dockland Hamburg - ein Bürogebäude mit Ausblick

Heute wieder eine Geschichte mit Meerwert - oder wenigstens Wasserwert. Denn wir sind an der Elbe. In Böhmen entsprungen wurde sie breiter und weiter und hier am Hamburger Hafen macht sie sich auf den Weg in die Welt. Und ich stehe staunend auf der Dachterrasse eines 6-Geschossers und lasse meinen Blick über die Silhouette der Stadt schweifen. Und über den Hafen, die Kräne und Brücken und die vorbeiziehenden Containerriesen, die sich von kleinen Schleppern ziehen lassen.


Mittwoch, 9. August 2017

MEINS - sind Taschen, Tücher und Champagner



REKLAME für eine Zeitschrift, eine Stadt und eine Tasche

Ich bin eine Taschentussi. Nicht erst seit ich Ü 50 bin. Aber das war ich nicht immer! Die Wende brachte es mit sich und die vielfältigen Möglichkeiten des Taschenkonsums. Durch die DDR trug ich meinen Campingbeutel und die erste Anschaffung in der neuen Heimat war ein schwarzer Eastpack Rucksack.
Ziemlich schnell nach der Wende zog ich meine Erkundungskreise auch durch Charlottenburg und plötzlich stand ich in der Fasanenstrasse vor dem Louis Vuitton Laden. Ich kannte diese Koffer und Taschen bisher nur von einem schwarz/weiß Foto. Das sah ich Anfang der 80er in einer "Westzeitung" und es zeigte einen Star vor seinem Privatflugzeug. Und davor waren orgelpfeifenmäßig Koffer und Reisetaschen mit dem Monogrammuster aufgereiht. Ich wusste nicht, dass man diese Sachen kaufen kann, dass ich sie kaufen kann. Ich wusste auch nicht, warum da VL oder LV draufsteht. Ich dachte, es sei irgendeine Sonderanfertigung.


Ich war eben ein ahnungsloser Ossi. Hatte nur von  Courreges, Guerlain, Dior, Louis Ferraud, Carita, Guy Laroche,  Thierry Mugler, Chanel und Pierre Cardin schon mal gehört oder gelesen. Das gab es im Osten alles nicht. Aber ich verfolgte so aufmerksam ich konnte die spärlichen Infos über Trends aus Paris.  

Es gab also kein Vuitton und auch keine Fakes. Dafür trug ich einen anderen Nachbau: nämlich einen dreieckigen rot/weissen Ohrring, den ich mir aus einer Coca Cola Büchse geschnitten hatte. So krass! Die Büchse fand ich im Mülleimer vor  dem Intershop am Bahnhof Friedrichstrasse. Auf dem Weg zu meiner Uni. Aus Westmüll und DIY wurde Ostschmuck.



Bald nach meinen Studium kam die Wende, ich fand Arbeit im Westteil der Stadt und es dauerte bis 1992, ehe ich mir das Geld für meine erste LV Tasche zusammngespart hatte. Es wurde der große Sac Noe aus Toile Monogram.

Vorher reichte es nur für ein Visitenkartenetui (auch wenn ich damals keine Visitenkarten hatte, nur meine BVB Umweltkarte) und ein Fotoalbum, in dem ich immer meine Liebsten auf Fotopapier  mit mir herumschleppte. An dieser Stelle sage ich mal danke an Steve Jobs, für die Erfindung des iPhones. Beziehungsweise des iPod Videos oder der iTouch Geräte. Denn lange vor dem ersten Smartphone waren das die Aufbewahrungsorte meiner vielen Bilder.


Aber ich schweife ab, zurück zu den Tasche. Wenn eine Frau ihr selbst verdientes Geld für Schuhe, Taschen, Ketten, Tücher oder Schmuck ausgibt, haben es die Männer an ihrer Seite eigentlich einfach, wenn Geschenktage anstehen. Mancher Mann kennt seine Partnerin und ihren Geschmack sehr gut, dann kann er sie überraschen. Andere gehen lieber auf Nummer sicher und verschenken einen Gutschein aus der jeweiligen Stammbutike. Wieder andere sind eher praktisch veranlagt und verstehen das alles gar nicht. Sie wundern sich nur über die irrsinnigen Preise und kaufen der Frau lieber einen hochmodernen Staubsaugerroboter oder eine praktische Bügelstation.


Und was tut Frau? Sie erfüllt sich ihre Luxus-Wünsche selbst! Ja, vielleicht nicht alle. Auch ich hörte sogar schon von weiblichen Wesen, die mit materiellen Dingen nicht zu ködern sind. Sie sind wunschlos glücklich, haben ein ausgefülltes Leben zwischen Haus, Gartenteich, Kindern und Ehegattensocken. Ich bin da anders und habe immer eine Wunschliste mit kleineren und meist größeren Wünschen. Und zum Geburtstag und zu Weihnachten erfülle ich mir regelmäßig einen davon.


Schon lange vor meinem 50. Geburtstag wusste ich, dass ich mir zur Feier dieser (erschreckend) fetten runden Zahl einen Taschenwunsch erfülle. Und ich wusste auch, dass es keine Birkin werden würde. Irgendwann hatte ich nämlich  im Netz ein Foto von Naomi Campbell gesehen und es mir heruntergeladen, weil ich immer wieder darauf starren musste: Ich blickte auf so eine feine glatte Haut und sie war so herrlich saftig orange - also die Tasche, nicht die Trägerin!


Die Form der Tasche war auch so außergewöhnlich. Mal ein Viereck, mal ein Dreieck und von der Seite wieder anders. Sie hatte zwei Henkel, die durch einen dritten miteinander verbunden waren, so dass man die Tasche auch bequem schultern kann. Erstmal suchte ich nach weiteren Bildern und Informationen über diese Taschenart.


Ich erfuhr, dass sie LINDY heisst und das Leder SWIFT - und von da an wusste ich genau, welchen Taschenwunsch ich mir zu meinem 50. Geburtstag erfüllen will. Und wie das so ist mit meinen Wünschen: sie werden wahr!


Diese Geschichte erzähle ich nicht nur Dir, sondern sie schafft genau heute den Sprung vom Netz auf’s Papier. Bisher habe ich immer ziemlich neidisch auf andere Blogger geschaut, wenn diese auch in den Printmedien zu finden waren.


Online-Fame ist ja schön, aber Papier ist geduldig. Ich meine - da hat man etwas in der Hand, das kann man vorzeigen, wie zufällig auf dem Couchtisch liegen lassen oder stolz verschenken.

Heute erscheint zum 5 jährigen Geburtstag der Zeitschrift MEINS ein kleiner Artikel über meine Lindy und mich in der Jubiläumsausgabe. Das macht mich echt stolz. 
 
Und wenn Du jetzt zum Kiosk rennen willst, um einen Blick ins Heft zu werfen, dann bremse ich Dich fix - das geht nämlich auch einfacher! Weil ich dem BAUER Verlag die Fotos zur Verfügung gestellt habe, darf ich hier auch einen Abdruck der Seite zeigen:



Wenn Du Dich aber, mal ganz abgesehen von mir, für die Zeitschrift MEINS * interessierst, dann erzähle ich Dir von dem richtig lohnenswerten Jubiläumsangebot:

Für 11,20 € statt 17,70 € bekommst Du 6 Ausgaben der Zeitschrift MEINS * frei Haus geliefert und kannst Dir zusätzlich aus einem Pool von 25 Geschenken eins auswählen und obendrauf gibt es noch eine kleine feine MEINS Überraschung. Dazu darf ich schon soviel verraten: Sie ist nicht nur für Taschenfans, aber unverzichtbar für alle Taschenträgerinnen. Es ist ein wirklich nützliches Accessoire, das sich in jeder meiner Taschen findet! Aber von dem ich nie genug Exemplare haben kann! Da ich immer wieder bewundernd darauf angesprochen werde und diese Dinger dann großzügig verschenke. 

Ich garantiere auch, dass es sich bei dieser Überraschung um ein Teil mit enormen Flirtfaktor handelt. Wenn ich es in Restaurants benutze, komme ich regelmäßig mit den Männern an den Nebentischen in Kontakt. Egal, ob diese in Damenbegleitung sind oder nicht. Die Herren haben sowas meist noch nie gesehen und sind völlig begeistert von der Technik und den praktischen Nutzen. Und wenn sie dann in ihrem Gespräch mit mir ihre Begleiterin gar zu sehr vernachlässigen, schenke ich dieser einfach den besagten Gegenstand und es kommt zu keiner zwischenmenschlichen Tragödie.

Bist Du jetzt neugierig genug? Dann einfach hier entlang:

Wir feiern 5 Jahre MEINS


Herzlichen Glückwunsch zum schönen runden Jubiläum an die MEINS und die MEINS Mädels. Und danke für die sehr angenehme Zusammenarbeit mit der Redaktion und dem Vertrieb! Ich mag es sehr, wenn Print und Blog auf diese Art und Weise zusammenkommen.


*Sponsored Post* Ja, dieser Beitrag ist Reklame. Er entstand in Zusammenarbeit mit BauerMedia  und ich erhalte für diesen Artikel eine Vergütung.

Sonntag, 6. August 2017

Augenpflege für die Haut ab 50


DERMALOGICA - REKLAME für schöne Augen


Es gab in der Vergangenheit schon diverse Versuche, die trockene, dünne und täglich mimisch arg strapazierte Haut rund um meine Augäpfel mit Prallheit und Feuchtigkeit und Sonnenschutz zu versorgen.

Meinen heiligen Gral der Augenpflege habe ich noch nicht gefunden. Auf anderen Blogs riefen die Schreiber schon mal HEUREKA und sie waren happy. Aber wenn ich dann das Produkt probierte, war ich nie ganz zufrieden.

Entweder es pflegte satt, dann nervten mich aber hin und wieder meine morgens aufgequollenen Unterlider. Oder es trat eine straffende Wirkung ein, bei der ich mich fühlte, als ob ich mir meinen Zopf zu fest gebunden hätte. Aber das war nur ein Gefühl, das Aussehen war leider unverändert.

Also suchte ich weiter, bis mich DERMALOGICA netterweise vom Schlauch schubste. Es gibt für mich nicht eine Augencreme, die alles kann. Für das, was ich will, muss ich auch zwei verschiedene Produkte in die Hand nehmen.



Als fleißige Leserin von Beautyblogs hatte ich schon viel über Demalogica gelesen und im März, nach einem Beauty-Day in Hamburg,  auch schon das feine DAILY SUPERFOLIANT ausprobiert und fest in mein Beauty-Programm übernommen.

Kurze Zeit später kam die Augenpflege bei Instagram an und plötzlich schwärmten alle,  ausser den Damen mit den Wimpernperrücken, davon. Auch bei meiner Bloggerfreundin Ines  fand ich eine ultimative Lobhudelei, die mit Traumfotos gespickt war. Da passierte es!

Die Werbung wirkte und ich hatte dieses #willhaben Gefühl. Also schilderte der Beauty-Beraterin von DERMALOGICA mein Augenfaltenhautproblem und sie hatte zwei Empfehlungen für mich:



dermalogica stress positive # eye lift

Gerade jetzt an heissen Hochsommertagen, an denen das Thermometer schon morgens Temperaturen über 20 °C anzeigt, wache ich regelmäßig mit "dicken Klüsen" auf. Und mit Ü50 dauert es ohne heimliche Hilfe ein paar Stunden, bis ich voll gesellschaftsfähig fototauglich bin. Der Trick mit den Teebeuteln aus dem Kühlschrank hat bei mir noch nie funktioniert. Lindenblüten helfen wohl nur dem Hals und der Stimme. Aber mit diesem Stick habe ich gute Erfahrungen gemacht. Er steht bei mir übrigens im Kühlschrank. Seit meinem Umzug habe ich nämlich ein großzügiges 85 l Gerät in meiner Dusche. Ganz für mich alleine. Noch ist darin sogar etwas Platz für Champagner und Cola light.


Die Gelcreme * hat eine herrlich leichte Textur und einen Metallapplikator, der für präzise aber üppige Abgabe und Verteilung im Bereich unter dem Auge sorgt. Ich trage die Creme vom unteren Wimpernkranz bis zu den Augenringen auf. Das glänzende Metall an sich ist ja schon schön erfrischend, der "Hallo-Wach-Effekt" wird durch die Kühlung noch zusätzlich verstärkt. Und natürlich durch Inhaltsstoffe wie Meerwasserextrakt, arktische Algen, fermentierte Hefen und einen Hyaluronsäurekomplex.


Nach diesem Pflegeschritt benetze ich mein Gesicht mit einem Serum und widme mich dann der morgendlichen Zahnpflege. Danach trage ich meine Gesichtspflege mit LSF auf, sollte dann noch zuviel von der Augenpflege auf der Haut sein, massiere ich die Reste sanft ein oder nehme sie vorsichtig ab.



dermalogica intensive eye repair
Das ist jetzt meine über Nacht Reparatur Creme *. Sie ist sehr reichhaltig, aber keineswegs pastig, sondern gut aufzutragen und leicht zu verteilen. Auch wenn ich sie am Oberlid benutze, kriecht nichts in die Augen. Mein Blick bleibt klar, bis das Licht ausgeht. Diese Creme wirkt mit Vitamin C und Hyaluronsäure besonders gut gegen die Trockenheit in diesem Hautbereich und somit auch gegen erste kleine Knitterfältchen. Meine sind nicht mehr wirklich die ersten ihrer Zunft, aber wenigstens sind sie stets gut gepflegt. Mit dieser Pflege bekommen sie nämlich genug Feuchtigkeit, Vitamine und Antioxidantien.


Dermalogica hat noch weitere Augenpflegeprodukte im Programm. Da sollte für jedes "Problem" etwas dabei sein. Ich verlinke Dir hier gleich die Seite mit der AUGENPFLEGE *



PR-Sample

Die beiden hier vorgestellten Produkte zur Augenpflege wurden mir von dermalogica * kostenfrei und unverbindlich zur Verfügung gestellt.
* = Reklamelink




Donnerstag, 3. August 2017

Stimmungsbilder - Bilderstimmung



Die Ü 50 Sommer-Edition


Reisen, Outfits, Pflege, Werbung...  da bleibt etwas auf der Strecke. Sozusagen auf meiner Blogstrecke. Die schönen Fotos nämlich, die ich fast jeden Tag auf meinen Wegen mache. Mein Handy habe ich ja immer dabei, aber auch die große Kamera begleitet mich oft.

Sonntag, 30. Juli 2017

BARENIA KELLY zum Ü50 Sommeroutfit mit Carmenbluse

Foto © Vivian Planthaber

 

REKLAME für MEISSNER


In meinem letzten Beitrag habe ich Werbung für eine schwarze Chanel Tasche gemacht und heute komme ich mit einer braunen Kelly um die Ecke. Die Ecke ist das Europäische Hansemuseum in Lübeck, das ich jedem Besucher der schönen Hansestadt an Herz legen möchte. Nicht nur bei schlechtem Wetter, denn es gibt auch open air sehr viel anzugucken. Und falls Du auch bloggst: die Lokation ist unschlagbar vielfältig und der Parkplatz gleich gegenüber!

Freitag, 28. Juli 2017

Ü 50 macht REKLAME für CHANEL - so läuft das jetzt

 

REKLAME für eine CHANEL Tasche, weil ich es mir wert bin!

 

Auch ich unternehme mal den Versuch einer Erklärung der munteren Neuerungen im Dschungel der Kennzeichnungspflichten für Blogger. Mit Taschen kenne ich mich gut aus, also nehme ich dieses Beispiel. Tücher oder Nagellacke würden auch gehen,  genauso wie Jeans oder Cremepötte.


Dienstag, 25. Juli 2017

DIY - die besten Blogfotos einfach selber machen




REKLAME für Blogger Bilder


Als Leserin meines Blogs nehme ich Dich heute einfach mal mit hinter die Kulissen meines schönen Ü 50 Bloggerlebens. Die Wahrheit ist: wir packen nicht jeden Tag Pakete aus, hängen auf Häppchen-Events ab oder frühstücken in Luxushotels. Wir haben auch Hunger auf Berge von Wohlfühlnudeln, miese Laune am dritten Regentag hintereinander, auch mal Zeitnot oder grundsätzlich gar keine Bloglust.

Und manchmal fehlt uns auch etwas Beiwerk zu einem Artikel: entweder eine schöne Idee, ein zündender Text oder wundervolle Fotos.

Nun wird es mit den Fotos in meinem Alter auch nicht gerade einfacher und Filter wollen möglichst sparsam verwendet werden. Es sind durchaus Begegnungen überliefert, bei denen die bloggenden Protagonisten digital eng befreundet waren, sich aber analog erstmal nicht erkannten!


Wenn Du hier liest und auch bloggst kennst Du das vielleicht und auch diese Fragen aus Deinem bloglosen Umfeld:

  •  Geht das in Vollzeit?
  • Wie kann man damit Geld verdienen?
  • Seit wann machst Du das?
  • Wieviele Follower hast Du? 
  •  Wer fotografiert Dich?

Tja, auf die letzte Frage gibt es einige Antworten: meistens überrede ich eine Freundin, auch die Nachbarin durfte schon mal üben. Selbst meine Mutter hat die Fotografen-Rolle sehr erfolgreich übernommen und dann war ich bereits mehrfach in Fotostudios. Manche Blogger haben Kinder, die sie immer wieder mit diversen Dingen locken können, den Job zu tun. Und einige beherrschen auch die Kunst, sich mit Stativ und Knipse in den Garten oder die Landschaft zu stellen. In der Stadt sieht man das eher weniger ;-)


Manchmal übernimmt auch der Mann den Arbeitsplatz hinter der Linse. Wie ich hörte nicht immer voller Freude, seit diese nicht gerade löblichen Instagram-Husband Videos im Netzt kursieren. Richtig gut geht es immer mit der ebenfalls bloggenden Freundin, denn die weiss genau, worauf es bei den Fotos besonders ankommt. Mit einer Kollegin in der Mittagspause fix das Outfit auf die Karte zu bannen ist auch eine Option. Bei der man sich allerdings nicht sicher sein kann, ob sie das auch jahrelang durchhält. Es bleibt ja weniger Zeit für das Essen.

Ich kenne eine Bloggerin, die jetzt mit einem Fotografen zusammen ist.  Über diese kluge Wahl macht sich bei mir fast etwas Neid breit ;-)  Ich wäre ja schon glücklich über einen Fotografen im Bekanntenkreis, der mir mal ein Objektiv empfehlen kann, mit dem meine volle Länge quer geknipst werden kann, ohne, dass der Fotomensch 20 m weit weg stehen muss. In dem Fall können nämlich gegenseitige Anweisungen nicht mehr in normaler Lautstärke ausgetauscht werden und das zufällige Umfeld guckt dann oft leicht irritiert.

Manche Blogger kaufen sich sogar regelmäßig einen Profi. Das ist teuer und kostet anfangs sicher auch noch ordentlich Überwindung. Aber wenigstens die Blogfotos sind dann richtig TOP. Mein letztes gelungenes Beispiel ist das Shooting für mymeissner.de.

Mein Blog-Foto DIY Erlebnis

 

Ich scrollte eines Tages durch die Instagram Alben der Leute, die ich "verfolge" und stolperte über das Foto der Bloggerin Claudia Braunstein, die ich eher seriös auf dem Schirm hatte. Sie posierte sehr bewegt in einem wild gemusterten Minirock vor bunter Blümchentapete. Hallo? Was ist denn das für ein echt krasses Foto?  Sofort war ich wach, klickte auf den Link in ihrem Profil und kam zu ihrem Blogpost über ein ungewöhnliches Fotostudio in Salzburg:  PRESS THE BUTTON


Was für eine grandiose Idee, nicht nur für Blogger! Sondern einfach für alle: Mädelsnachmittage, Familientreffen, Jungesellenabschiede, Geburtstage, frisch oder lang Verliebte, junge und alte Leute, Babybäuche, Tierfotos oder einfach für Selfies der ganz besonderen Art! 
Mein Kommentar unter Claudias Artikel lautete:
Oh – wie genial dieses Studio ist! Eine super Idee, danke für die Vorstellung. Nun muss ich mal schauen, ob es in Hamburg oder Berlin auch so etwas gibt – oder ich muss eines erschaffen *ggg*. Liebe Grüße – Bärbel

Sofort begab ich mich im Netz auf die Suche und fand ein PRESS THE BUTTON * Studio in Berlin. Das erste Franchise Studio der Salzburger Erfinder. Ich nahm sofort Kontakt zu der Studiochefin Daniela auf und vereinbarte einen Shootingtermin. Die Termine kann man natürlich auch online buchen. Auch gleich mehrere hintereinander! Einer geht über 20 Minuten und kostet 29 €. In der Zeit kannst Du mit 3 Profikameras und Profi-Equipement soviele Fotos schiessen, wie Du willst. Für ca. 100 Schüsse sollte die Zeit gut reichen. Ich habe während des Shootings übrigens darauf verzichtet, mir die Bilder anzugucken. Das hätte zuviel Zeit gekostet. Da habe ich lieber noch ein paar Mal auf den Auslöser gedrückt.

Und noch etwas muss ich unbedingt erzählen: wenn Du magst, kann es ein Shooting mit Musik sein! Auf der Homepage wird Dir empfohlen, Dir eine 20 minütige Playlist auf Dein Smartphone oder Tablet zu laden. Das Gerät kannst Du dort ans Soundsystem anschliessen und zu Dich Deiner Lieblingsmusik bewegen oder Dich von ihr ablenken oder inspirieren lassen. Ich habe die Playlist vorher ein paar Tage lang im Auto gehört - da hatte ich die Reihenfolge drauf und konnte während des Shootings die Zeit ziemlich gut einschätzen. Ausserdem läuft im Studio eine Ansage, wenn die 20 min fast um sind.

DU BIST DEIN EIGENER (BLOG) FOTOGRAF – press the button

 

Du bekommst 3 Fernbedienungen in die Hand gedrückt, denn es gibt gleich 3 Kameras in verschiedenen Positionen:

Eine in Augenhöhe – die kannst Du auch selber verstellen und den Kamerawagen drehen oder verschieben, denn es stehen Dir auch gleich 3 verschiedene Hintergründe zur Verfügung. 

Eine Kamera auf dem Boden, für vierbeinige Freunde und Deine Schuhe aus der Froschperspektive:

macht keinen schmalen Fuß, aber lange Beine

Die dritte Kamera hängt an der Decke - da musst Du nur darauf achten, dass um dich herum nichts liegt, was nicht auf dem Foto zu sehen sein soll!


Im Studio gibt es nämlich einen schier unerschöpflichen Requisitenfundus zur freien Auswahl! Von rosa Flamingos über gelbe Minions bis zu schwarzen Zylindern. Oder Du nimmst – so wie ich – einfach Deine Tasche mit ins Studio. Ich halte mich ja gerne an etwas fest ;-)


Ein paar Tage nach Deinem Shooting werden Dir alle Fotos digital zur Verfügung gestellt und Du kannst Dir die aussuchen, was Du in hoher Auflösung kaufen möchtest. Das System funktioniert auch in einer Gruppe. Da bekommt jeder nacheinander einen passwortgeschützten Link per E-Mail. 

Tasche: Sofia Coppola für Louis Vuitton
Kleid: Armor Lux
Strumpfhose: Kunert
Schuhe: Adidas Superstars
Nagellack: Chanel Vibrato
Ring: Cartier Trinity


REKLAME
Mein Blogger-Paket enthielt den Studiopreis und 15 Fotos – ich habe weitere Fotos dazugekauft, denn es wird noch einen zweiten Beitrag mit Bildern aus dieser Session geben.

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